
Terrasse in großem Format
Wenige große Platten, schmale Fugen, an der Gartenseite eine Stufe als Abschluss.
Große Formate verzeihen keinen weichen Unterbau: jede Platte wird einzeln auf Höhe kontrolliert, bevor die nächste Reihe liegt.
Was gemacht wird, wie es aufgebaut ist und was am Ende auf der Fläche zu sehen ist.
Fast jeder Auftrag ist eine Kombination aus zwei oder drei davon.
Stein oder Holz, in beiden Fällen entscheidet der Aufbau darunter. Unter Platten liegen Frostschutz, verdichtete Tragschicht und eine Drain- oder Splittbettung; Stelzlager kommen dort infrage, wo der Anschluss an die Türschwelle bündig werden soll und das Wasser unter der Fläche abgeführt wird.
Das Gefälle läuft vom Haus weg, zwei Prozent genügen. Große Formate zeigen jede Unebenheit im Unterbau, deshalb wird die Höhe jeder Platte einzeln kontrolliert, bevor die nächste Reihe kommt.
Der Aufbau richtet sich nach der Last: eine begangene Fläche braucht weniger als eine Zufahrt, auf der ein Lieferwagen wendet, und ein bindiger Lehmboden mehr als ein sandiger. Aufgebaut wird lagenweise, jede Lage verdichtet.
Die Steine werden im Verband gesetzt, nicht in Reihe, weil ein versetzter Verband die Radlast auf mehrere Steine verteilt. In die Fugen kommt gebrochener Splitt in passender Körnung, in gebundener Bauweise Fugenmörtel.
An der Kante wird die Fläche gehalten: Randsteine werden in Beton rückverfüllt, sonst wandert die äußere Reihe unter Last nach außen und die Fugen laufen auf.
Zuerst kommt der alte Bestand heraus — Fläche, Wurzelwerk, Fundamentreste. Erst dann zeigt sich, wie tief neu aufgebaut werden muss und was an Boden abgefahren wird.
Danach werden die Höhen neu aufgenommen: Anschluss an Haustür, Garage und Grundstücksgrenze, dazwischen ein durchgehendes Gefälle. Wege, Flächen und Beetkanten werden in einem Zug angelegt, damit die Übergänge zusammenpassen.
Blockstufen werden als Massivteile auf ein Betonfundament gesetzt, mit gleichbleibender Auftritts- und Steigungshöhe über die ganze Anlage. Ungleiche Stufen merkt man im Dunkeln zuerst.
Niedrige Sichtmauern und Winkelelemente nehmen den Erddruck des höher liegenden Gartenteils auf. Dahinter kommt eine Drainage, damit sich kein Wasser hinter der Mauer sammelt.
Dielen liegen auf einer Unterkonstruktion, die auf Punktfundamenten oder Lagerhölzern ruht und hinterlüftet ist. Der Abstand der Balken richtet sich nach der Dielenstärke, die Fugenbreite nach dem Schwindmaß des Holzes.
Zäune, Sichtschutz und eingebaute Beete werden im gleichen Holz und in der gleichen Richtung ausgeführt wie die Fläche. Pfosten stehen in Bodenhülsen oder Beton, das Holz selbst hat keinen Erdkontakt.
Abgesackte Stellen, gelockerte Steine, ausgespülte Fugen: sichtbar ist die Decke, gemeint ist der Aufbau darunter. Häufig fehlt Frostschutz, die Tragschicht wurde nicht verdichtet, oder Wasser läuft an einer Stelle ein, die keinen Ablauf hat.
Ich öffne die Fläche an einer Stelle, sehe mir den Aufbau an und sage Ihnen, ob eine Ausbesserung dort hält oder ob der Bereich neu aufgebaut gehört. Neu gesetzte Steine auf einem untauglichen Unterbau sacken wieder ab.
Neun Aufnahmen zu den oben beschriebenen Arbeiten.

Wenige große Platten, schmale Fugen, an der Gartenseite eine Stufe als Abschluss.
Große Formate verzeihen keinen weichen Unterbau: jede Platte wird einzeln auf Höhe kontrolliert, bevor die nächste Reihe liegt.

Die Fläche liegt waagerecht, der Höhenunterschied zum Rasen ist über Stufen aufgelöst.
Auftritt und Steigung bleiben über die ganze Anlage gleich; die Stufen stehen auf einem Fundament unter der Frostgrenze.

Die Fläche endet an einer gesetzten Kante, dahinter beginnt Kies und Rasen.
Randsteine werden in Beton rückverfüllt — ohne diese Rückenstütze wandert die äußere Steinreihe unter Last nach außen.

Dielen in einer Richtung, ein Beet in die Fläche eingelassen, dahinter Sichtschutz im gleichen Holz.
Die Fugen zwischen den Dielen sind kein Zufall: Holz arbeitet, und die Fläche muss unterlüftet bleiben.

Weg, Rasenfläche und Beete sind in einem Zug angelegt, die Höhen laufen ohne Sprung ineinander.
Wenn alles ohnehin offen liegt, werden Kanten und Anschlüsse in einem Arbeitsgang gesetzt — nachträglich passt selten alles zusammen.

Waagerechte Terrasse, Stufen zum Garten, seitlich eine Kante gegen den Rasen.
Der Unterschied zum Vorzustand liegt zum größten Teil unter der Oberfläche: Aufbau, Verdichtung und ein eingemessenes Gefälle.

Gewachsener Boden mit Gefälle zum Haus, kein befestigter Zugang zur Tür.
Bei Gefälle zum Haus wird zuerst die Wasserführung festgelegt, danach die Höhe der künftigen Fläche.

Der Hang ist in zwei Ebenen aufgeteilt, ein gepflasterter Weg verbindet sie.
Höhenunterschiede werden in Ebenen aufgelöst statt in eine lange Schräge — das hält die Flächen nutzbar.

Eine Massivstufe zwischen zwei Plattenflächen, mit gleichmäßigem Fugenabstand.
Die Stufe wird zuerst gesetzt und eingemessen, die Fläche danach an sie angearbeitet.
Steht Ihre Frage hier, sparen Sie sich den Anruf. Steht sie nicht dabei, rufen Sie an.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Hanglage, schmaler Zugang, Höhenunterschied zum Haus: Genau daran entscheidet sich, ob eine Fläche später taugt. Ich sehe mir das an und sage Ihnen, was geht und was nicht.
Das lege ich vorher fest, nicht hinterher. Beim Ortstermin bekommen Sie den Ablauf, damit Sie wissen, an welchen Tagen Sie nicht durchkommen.
Aus Fläche, Material und dem, was unter dem alten Bestand zum Vorschein kommt. Ich messe auf und Sie bekommen ein schriftliches Angebot zum Festpreis — keine Quadratmeterpauschale, die sich hinterher ändert. Der Ortstermin kostet nichts.
Das hängt an der Last und am Boden. Eine begangene Terrasse braucht weniger Aufbau als eine Zufahrt, auf der ein Lieferwagen wendet, und ein bindiger Lehmboden mehr als ein sandiger.
Der Aufbau besteht aus Frostschutz, Tragschicht und Bettung, lagenweise eingebaut und jede Lage verdichtet. Die Stärken lege ich fest, wenn ich den Boden gesehen habe.
Stein bleibt in Maß und Farbe, wie er ist, und braucht wenig Zuwendung. Holz ist fußwarm und wirkt weicher, verändert aber Farbe und Oberfläche und will alle paar Jahre behandelt werden.
Beides hält, wenn der Aufbau stimmt. Die Entscheidung fällt meist am Haus und daran, wie die Fläche genutzt wird — unter Bäumen etwa bleibt Holz länger feucht.
In ungebundenen Flächen kommt gebrochener Splitt in passender Körnung in die Fugen, in befahrenen Flächen in gebundener Bauweise Fugenmörtel. Beides ist fester als feiner Sand, in dem sich Samen leicht festsetzen.
Unkrautfrei ist keine Fuge auf Dauer, weil Samen von oben eingetragen werden. Enge, gut verfüllte Fugen und eine Fläche, auf der kein Wasser steht, halten den Aufwand klein.
Zugang zur Fläche, einen Platz für Container und Material und, wenn möglich, eine Stromquelle. Pflanzen und Kübel, die stehen bleiben sollen, räumen Sie besser vorher weg.
Wenn die Fläche an ein Nachbargrundstück grenzt oder die Zufahrt über fremden Boden führt, klären Sie das vorab mit den Nachbarn. Das ist die eine Sache, die ich Ihnen nicht abnehmen kann.
Erdarbeiten und Verdichtung brauchen einen Boden, der nicht durchnässt ist; bei Dauerregen wird der Aufbau sonst weich und lässt sich nicht sauber verdichten. Bei Frost wird nicht gepflastert und nicht verfugt.
Deshalb kann sich ein Termin um Tage verschieben. Ich sage Ihnen, wenn das absehbar ist, statt es auf der Baustelle auszusitzen.